Gruppenstunde: Grenzen erkennen & handeln

Foto: VCP

Zielgruppe: Pfadfinder*innen / Ranger-Rover 

Materialien

  • Moderationskarten oder Zettel, Stifte, Ampelkarten (grün, gelb, rot),  
  • Optional: Smartphone/Tablet für Videoaufnahmen, Beamer/Laptop, Plakat, Flipchart  

Zeit: ca. 90 Minuten

Ablauf:

1. Einstieg: Grenzverletzung Pfadi-Spezial (20 Minuten) 

Zum Einstieg sammelt ihr gemeinsam typische Situationen aus dem Pfadialltag, die grenzverletzend sein könnten (z. B. Spiele, Rituale, Umgangston). 

Anschließend arbeitet ihr in Kleingruppen: 

  • Warum könnten diese Situationen problematisch sein?  
  • Wo liegen mögliche Grenzen?  
  • Was bräuchte es, damit sich alle wohl und sicher fühlen?  

Die Ergebnisse werden kurz im Plenum zusammengetragen. 

2. Ampelaufgabe (25 Minuten) 

Die Gruppenleitung liest verschiedene pfadinahe Situationen vor. Die Teilnehmenden entscheiden gemeinsam: 

🟢 okay  

🟡 grenzwertig  

🔴 nicht okay  

Danach folgt eine kurze Diskussion: 

  • Warum wurde so entschieden?  
  • Gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen?  
  • Wie passt das zu den Präventionsstandards des VCP?  

3. Filmclip-Szenen entwickeln (30 Minuten) 

In Kleingruppen entwickeln die Teilnehmenden eigene kurze Szenen aus dem Pfadialltag, in denen Grenzen überschritten werden. Zeigt möglichst auch eine gute Lösung oder ein alternatives Verhalten.  

Die Szenen werden anschließend gezeigt und gemeinsam besprochen. 

4. Abschluss: Gruppenregeln formulieren (15 Minuten) 

Zum Abschluss formuliert ihr Leitlinien für eure Gruppe: 

„Damit wir uns als Gruppe sicher fühlen, brauchen wir …“ 

Die Regeln werden sichtbar festgehalten (z. B. auf einem Plakat) und können beim nächsten Treffen wieder aufgegriffen werden. 

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