Ihr wisst ja, dass unser Ausrüster F&F zu uns in die Bundeszentrale gezogen ist. Dabei mussten wir hier Platz machen, den die ein oder der andere gerne zum Abstellen von aktuell nicht benötigten Materialien und Unterlagen genutzt hatte. Das Archiv lagerte seine Archivmaterialien und -schachteln auf dem Dachboden und wir hatten noch einen Platz, um Kisten mit Materialien abzustellen. Die wurden dann nach und nach aufgearbeitet. Die Archivmaterialien sind inzwischen alle im Archivbunker, einiges ist in einer Garage eingelagert.
Zum Umzug haben sich dann alle Abteilungen hier im Haus und auch F&F selbst von nicht mehr benötigten Unterlagen getrennt. Wie ihr auf dem Bild seht, stapeln die sich jetzt erst einmal bei mir im Büro, damit ich sie ins Archiv überführe. Dabei sichte ich jeden Ordner und schmeiß auch mal was weg. Das meiste aber nehme ich aus den Ordnern raus und bette es in Jurismappen um. Die werden dann entsprechend beschriftet und kommen in Archivschachteln ins Archiv. Da bleiben sie dann und können – je nach Inhalt – nach einer Sperrfrist eingesehen werden. Die normale Sperrfrist für Akteninhalte beträgt 30 Jahre nach Einbringung ins Archiv. Personalakten sind noch länger gesperrt, aber solche Akten haben wir nicht im Archiv.
Durch die doch recht große Anzahl von weit über 100 Akten – da kommen noch ein paar mehr dazu – kommt meine Arbeit im Archiv etwas durcheinander. Ich plane ja immer ungefähr ein Jahr im Voraus, auch was Ausgaben angeht. Jetzt aber muss ich doch einiges zurückstellen, z. B. das Digitalisieren von Audiomaterial. Und ich muss noch schnell ein Regal bestellen und aufbauen sowie eine Menge Archivschachteln und Archivmappen, wo das dann alles rein kommt.
Die Regel ist es nicht, dass plötzlich so viele Materialien auf einmal ins Archiv kommen und es stört mich auch nicht, wenn der Platz im Büro für einige Zeit etwas enger wird. Es kommt halt wie’s kommt. 🙂