Über dem Lagerfeuer ein Dreieck aus Sternen 

Foto: Benedikt Bahl

Im Sommer wird es nachts zwar gar nicht richtig dunkel, doch warme Abende am Lagerfeuer sind die perfekte Gelegenheit, den Sternenhimmel einmal genauer anzuschauen. Wenn ihr euch nach einem langen Lagertag noch mit einer Decke oder Isomatte auf die Wiese legt und nach oben schaut, könnt ihr trotz des Dämmerlichts ein besonderes Muster entdecken: das sogenannte Sommerdreieck.Es besteht aus den drei hellen Sternen Deneb, Wega und Atair (oder auch Altair). Gemeinsam bilden sie ein riesiges Dreieck am Himmel, das besonders im Juli und August gut zu sehen ist. 

Am einfachsten beginnt ihr mit dem Sternbild Schwan. Es lässt sich wie ein großes Kreuz am Himmel erkennen. An seiner oberen Spitze befindet sich Deneb. Wenn ihr von dort weiter nach rechts oben schaut, entdeckt ihr Wega, den hellsten Stern im Sternbild Leier. Altair findet ihr, wenn ihr vom Südhorizont aus der Milchstraße folgt – im Sternbild Adler. 

Das Sommerdreieck setzt sich aus den jeweils hellsten Sternen dieser drei Sternbilder zusammen. Seine untere Spitze mit Altair zeigt im Hochsommer ungefähr nach Süden und kann damit sogar bei der Orientierung helfen. 

Doch wie der Name schon verrät, ist das Sommerdreieck nicht das ganze Jahr gleich gut sichtbar: Im Herbst wandert es immer weiter Richtung Westen und verschwindet nach Mitternacht schließlich unter dem Horizont. 

Probiert es doch mal auf eurem Sommerlager aus: Wer entdeckt das Sommerdreieck zuerst? Und wer findet danach auch noch Schwan, Adler und Leier am Nachthimmel? 

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