{"id":5237,"date":"2016-08-18T15:52:17","date_gmt":"2016-08-18T13:52:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/?p=5237"},"modified":"2016-08-18T15:53:25","modified_gmt":"2016-08-18T13:53:25","slug":"ein-praktikum-in-der-bundeszentrale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/aus-dem-verband\/ein-praktikum-in-der-bundeszentrale\/","title":{"rendered":"Ein Praktikum in der Bundeszentrale?"},"content":{"rendered":"<p>Ilka Essig hat ihr Schulpraktikum in der VCP-Bundeszentrale absolviert und erz\u00e4hlt Diane Tempel-Bornett, wie es dazu kam\u2026<\/p>\n<p>Ja, das hab ich gemacht. Und es ist unterhaltsamer als man sich vorstellt.<br \/>\nIch hei\u00dfe Ilka Essig, bin 16 Jahre und seit 6 Jahren Pfadfinderin bei der <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Siedlung-Passat-VCP-Ottmarsheim-169800493057329\/\" target=\"_blank\">Siedlung Passat<\/a> in Ottmarsheim. Meine Hobbys: Querfl\u00f6te und Gitarre spielen, au\u00dferdem gehe ich Turnen und reise gerne.<\/p>\n<p>Momentan bin ich in der 10. Klasse und habe mich dazu entschieden, mein berufsorientiertes Praktikum (BOGY) in der Bundeszentrale des VCP zu absolvieren. Auf die Idee kam ich w\u00e4hrend des Roverway-Vortreffens.<\/p>\n<p>Erwartet habe ich eine abwechslungsreiche, spannende Woche, die mir einen Blick hinter die Kulissen des VCPs erm\u00f6glichen sollte. Au\u00dferdem wollte ich erste Berufserfahrungen sammeln, vielleicht k\u00f6nnte ich sp\u00e4ter bei meiner Jobauswahl davon profitieren.<\/p>\n<h2>Tour durch Berlin \/ VCP, rdp, WOSM und WAGGGS?<\/h2>\n<p>Am Montagmittag ging es los \u2013 erstmal nach Berlin mit unserem Generalsekret\u00e4r Jan Behrendt. W\u00e4hrend Zugfahrt erkl\u00e4rte mir Jan die Strukturen und Zusammenh\u00e4nge der einzelnen Verb\u00e4nde (VCP, rdp, WOSM und WAGGGS, &#8230;).<br \/>\nEndlich in Berlin angekommen trafen wir uns mit Fabienne, der Bundesleitungsreferentinf\u00fcr Bildung zum Abendessen. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe zum allerersten Mal einen Burger gegessen!<br \/>\nAu\u00dferdem erlebte ich Berlin zum ersten Mal hautnah. Die Sache hatte allerdings einen kleinen Haken: Ich sah alles bis auf Stra\u00dfenlaternen, Briefk\u00e4sten, Stufen &#8230; Jan musstest\u00e4ndig auf mich aufpassen, wo ich hinlaufe. Ich war so \u201cgeflasht\u201d von der wahnsinnigen Atmosph\u00e4re und dem Flair der Stadt bei Nacht &#8230; einfach unbeschreiblich!<br \/>\nAm Dienstagmorgen lud mich Fabienne auf eine Stadttour durch Berlin ein. Nicht nur die Top-Sights mit dem Brandenburger Tor oder dem Reichstag standen auf dem Programm, sondern bspw. auch die Bibliothek der Humboldtuniversit\u00e4t, die ich wirklich beeindruckend fand. Nat\u00fcrlich durfte auch eine kurze Shoppingtour f\u00fcr Souvenirs und einen Blick auf die Berlinale und das Mahnmal nicht fehlen.<br \/>\nFabienne, falls du das liest: Nochmal vielen, vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, die Tour war echt super cool!<\/p>\n<h2>JuPoKo und Hauptausschuss<\/h2>\n<p>Die jugendpolitische Kommission (JuPoKo) begann schlie\u00dflich am selben Tag um 13.30Uhr. Neben Jan und mir waren: Michael Lenhardt (BdP), Volker Lindhauer (DPSG), Carolin Kammerer-Hardy (PSG) und Janina Bauke (jugendpolitische Referentin des rdp) dabei.<br \/>\nAus jedem Mitgliedsverband war eine Vertreterin oder ein Vertreter anwesend ist, die sich zu verschiedenen jugendpolitischen Themen austauschten und daran arbeiteten.<br \/>\nFriedenslicht oder Schulungsangebote waren auch ein Thema. Au\u00dferdem diente die JuPoKo zur Vorbereitung auf den Hauptausschuss des deutschen Bundesjungendrings (<a href=\"https:\/\/www.dbjr.de\/\" target=\"_blank\">DBJR<\/a>).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Tagung schwirrten mit gef\u00fchlte 1000 Abk\u00fcrzungen und Namen durch den Kopf&#8230; ein ganz sch\u00f6nes Durcheinander.<br \/>\nDoch alle waren unheimlich lieb und hilfsbereit und bald waren mir die Abk\u00fcrzungen gel\u00e4ufig. Dazu trug nat\u00fcrlich auch der Hauptausschuss des DBJR (<a href=\"https:\/\/www.dbjr.de\/\" target=\"_blank\">deutscher Bundesjugendring<\/a>) bei, denn hier wurden bereits angesprochene Themen der JuPoKo nochmals im gr\u00f6\u00dferen Rahmen diskutiert. Dadurch konnte ich noch einen besseren \u00dcberblick \u00fcber die Themen bekommen.<\/p>\n<p>Im DBJR findet man von Bl\u00e4serjugend \u00fcber Schreberjugend bis hin zur DLRG-Jugend die unterschiedlichster Jugendorganisationen. Fast genauso weit ges\u00e4t waren die ThemenBesonders interessant fand ich die Diskussion um die Stellungnahme des DBJR zum Evaluationsbericht des Kinderschutzgesetzes. Nat\u00fcrlich waren auch die internationale und europ\u00e4ische Jugendpolitik und die Wahlen ziemlich spannend.<\/p>\n<h2>R\u00fcckblick<\/h2>\n<p>Leider waren die Tage in Berlin schnell vorbei. Voller positiver Erlebnisse und Erfahrungen erreichten wir wieder die Bundeszentrale. Unvorstellbar, aber wahr: ich habe anschlie\u00dfend wirklich eine halbe Stunde mit meiner Mama telefoniert, so viel hatte ich zu erz\u00e4hlen &#8230;<br \/>\nDer Einblick in die Jugendpolitik war unglaublich aufregend. Selbstverst\u00e4ndlich habe ich mich riesig auf die beiden kommenden Tage in der \u201cBuze\u201d gefreut und wurde dazu inspiriert die Arbeit des VCPs und rdps weiter zu verfolgen, weiter kennen zu lernen und mich bei den Pfadis zu engagieren.<br \/>\nHinweis: Liebe Ilka, schreib doch noch kurz auf, was du in der Bundeszentrale gemacht hast\u2026<\/p>\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\n<p>Zur\u00fcckblickend bewerte ich die Zeit in Berlin als wahnsinnig spannend und abwechslungsreich. Nicht nur Berlins besondere Atmosph\u00e4re, wo man an jeder Ecke auf unterschiedliche Sprachen und total abgefahrene Typen trifft und kaum aus dem Staunen mehr herauskommt wenn man zum ersten Mal unter dem Brandenburger Tor von Ost nach West wechselt oder die ganzen architektonisch klasse gestalteten Geb\u00e4ude bewundert, sondern auch die beiden Tagungen bei denen ich dabei sein durfte und live das Engagement der Pfadis im Bereich der Jugendpolitik miterlebt habe. Denn wir Pfadis wollen und k\u00f6nnen was bewegen, davon bin ich nach diesen beiden Tagen zu 100% \u00fcberzeugt!<\/p>\n<p>Mein Bogy-Praktikum beim VCP war mit Sicherheit die lange Reise durch ganz Deutschland wert, denn hinter mir liegt eine erlebnisreiche Woche in der ich einen Einblick in die Pfadfinderarbeit bekommen durfte und die mein Interesse an den Aktionen, Lagern, internationalen Begegnungen, jugendpolitische Treffen und Engagement im VCP geweckt und verst\u00e4rkt hat. Ich bin gespannt wohin mich mein Weg beim VCP noch f\u00fchrt!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/TD_ilka.-3-e1471528286405.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5240 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/TD_ilka.-3-300x200.jpg\" alt=\"TD_ilka. (3)\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ilka Essig hat ihr Schulpraktikum in der VCP-Bundeszentrale absolviert und erz\u00e4hlt Diane Tempel-Bornett, wie es dazu kam\u2026 Ja, das hab ich gemacht. Und es ist unterhaltsamer als man sich vorstellt. Ich hei\u00dfe Ilka Essig, bin 16 Jahre und seit 6 Jahren Pfadfinderin bei der Siedlung Passat in Ottmarsheim. 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