{"id":3094,"date":"2015-10-15T09:41:06","date_gmt":"2015-10-15T07:41:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/?p=3094"},"modified":"2015-10-25T17:16:58","modified_gmt":"2015-10-25T15:16:58","slug":"buchecke-die-waschbaerensippe-ein-pfadfinderabenteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/buchecke\/buchecke-die-waschbaerensippe-ein-pfadfinderabenteuer\/","title":{"rendered":"Buchecke: Die Waschb\u00e4rensippe &#8211; Ein Pfadfinderabenteuer"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"https:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/die_waschbaerensippe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-3095\" src=\"https:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/die_waschbaerensippe-150x150.jpg\" alt=\"OD_9783522184144_A01_Obrecht_Waschbaerensippe_US.indd\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/die_waschbaerensippe-150x150.jpg 150w, https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/die_waschbaerensippe-45x45.jpg 45w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Bettina Obrecht, Thienemann Verlag, Stuttgart 2015<\/em><\/p>\n<p>Hier kommt mal wieder ein Pfadfinderbuch. Die Autorin und der Verlag haben uns vor der Fertigstellung in das Manuskript schauen lassen. Wir fanden das Buch prima und empfehlen es gerne weiter. Hier erhaltet ihr \u2013 etwas anders als sonst \u2013 kurze Statements zu dem Buch von ganz verschiedenen Leuten\u2026<\/p>\n<blockquote><p>Es geht um Joris, der woanders hinzieht und da keine Freunde hat. Er muss sich zurecht finden.\u00a0Seine Mutter schl\u00e4gt ihm vor, zu den Pfadfindern zu gehen. Dann lernt er noch den kleinen Waschb\u00e4ren Brian kennen und k\u00fcmmert sich um ihn.\u00a0Das Buch erz\u00e4hlt, wie es Joris mit den Pfadfindern und dem Waschb\u00e4ren geht und was alles Tolles passiert. Die Geschichte ist spannend und auch lustig!<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Mark Ucke, 10 Jahre<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Dieses Buch zeigt, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt sind. Das und das besondere Gemeinschaftsgef\u00fchl zeichnet Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Jule Lumma<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Die t\u00e4gliche \u201agute Tat\u2018, mit der sich unser angehender Pfadfinder in dem Buch plagen muss, bedeutet im Alltag nicht unbedingt eine t\u00e4gliche Aktion, sondern dass man sich seinen Mitmenschen, auch den nicht so angenehmen, zuwenden soll.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Thomas Kramer<\/em><\/p>\n<p>Die Waschb\u00e4rensippe gibt es am Anfang der Geschichte so noch gar nicht. Dazu m\u00fcssen sich die Kinder erst zusammenraufen. Joris, der Neue bekommt es nicht leicht gemacht. Die Figuren, denen er begegnet, kennen wir sicher alle\u2026 den grummeligen alten Nachbarn, dessen gutes Herz erst entdeckt werden will, der angeberische M\u00f6chtegern-Hilfssheriff und seine treuen Anh\u00e4ngsel, die mutige Freundin mit den guten Ideen, tragische Schulkameraden, allwissende M\u00fctter, Tanten mit kl\u00e4ffenden kleinen Pinschern\u2026 Ein bisschen wie Bullerb\u00fc, nur mit schlechterem Wetter. Lustig und lesenswert \u2013 nicht nur f\u00fcr Pfadis.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/5eselohren.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1966\" src=\"https:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/5eselohren.png\" alt=\"5eselohren\" width=\"82\" height=\"20\" \/><\/a>Wir vergeben f\u00fcnf Eselsohren<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Jule Lumma und Thomas Kramer haben dem Thienemann-Verlag ein Interview \u00fcber Pfadfinden gegeben. Das Interview gibt es auf der n\u00e4chsten Seite<br \/>\n<!--nextpage--><\/p>\n<h2>Interviewfragen an Jule Lumma und Thomas Kramer, Bundesvorsitzende im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder<\/h2>\n<h3>Im Buch \u201eDie Waschb\u00e4rensippe\u201c muss sich Joris erst einmal beweisen, ob er pfadfindertauglich ist. Gibt es beim VCP eine Pfadfinder-Aufnahmepr\u00fcfung?<\/h3>\n<p>Nein, es gibt keine Aufnahmepr\u00fcfung.<\/p>\n<h3>Welche Eigenschaften sollte ein \u201cguter\u201c Pfadfinder mitbringen?<\/h3>\n<p>Neugierde und vielleicht ein kleines bisschen Abenteuerlust. Mehr ist nicht n\u00f6tig.<\/p>\n<h3>Kann jeder Pfadfinder werden?<\/h3>\n<p>Jedes M\u00e4dchen und jeder Junge kann Pfadfinderin oder Pfadfinder werden.<\/p>\n<h3>Wie lange gibt es die Pfadfinder schon und wie viele gibt es in Deutschland?<\/h3>\n<p>Pfadfinden gibt es seit 1907 und die Bewegung wurde durch Robert Baden-Powell gegr\u00fcndet. Er hatte die Erfahrung gemacht, dass Jugendliche durchaus in der Lage sind, Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Das entsprach nicht dem damaligen gesellschaftlichen Bild, das man von Jugendlichen hatte. Dar\u00fcber und \u00fcber die Schl\u00fcsse, die er daraus zog \u2013 n\u00e4mlich Jugendliche zu Verantwortungsbewusstsein zu erziehen &#8211; schrieb er ein kleines Buch \u201eAids for Scouting\u201c. F\u00fcr die damalige Zeit war dieser Ansatz \u2013 \u00e4hnlich wie die Reformp\u00e4dagogik &#8211; fast revolution\u00e4r. Die eigentliche Geburtsstunde von Pfadfinden war 1907, das erste Zeltlager auf der Kanalinsel Brownsea Island.<\/p>\n<p>Vielleicht noch ein Wort zu Robert Baden-Powell. Seine Erfahrungen hatte er beim Milit\u00e4r gemacht, aber die Erfahrungen der Kriege hatten ihn zu einem \u00fcberzeugten K\u00e4mpfer f\u00fcr den Frieden werden lassen. Er wollte Pfadfinden auch nie als vormilit\u00e4rische Erziehung sehen, sondern als \u201egro\u00dfes Spiel\u201c mit p\u00e4dagogischem Nutzen. 1909, zwei Jahre nach der Gr\u00fcndung kamen auch M\u00e4dchen zum Pfadfinden. Pfadfinderinnen gibt es also auch schon \u00fcber hundert Jahre.<\/p>\n<p>Heute gibt es in Deutschland alleine in den von der Weltebene anerkannten Ringeverb\u00e4nden BdP, DPSG, PSG und VCP rund 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder.<br \/>\nWeltweit sind es rund 50 Millionen.<\/p>\n<h3>Was will der VCP den Kindern und Jugendlichen durch das Pfadfinden vermitteln?<\/h3>\n<p>Ein gl\u00fccklicher Mensch zu werden. Gro\u00dfe Worte.<br \/>\nVielleicht kann man es so erkl\u00e4ren: In den Gruppen lernen Kinder und Jugendliche, ihre Meinung zu sagen, aber auch andere Meinungen zu akzeptieren und Kompromisse zu finden. Von klein auf d\u00fcrfen sie mitentscheiden, erst bei kleinen Dingen, dann bei gr\u00f6\u00dferen Themen. Gleichzeitig sollen sie ihren Horizont erweitern \u2013 in jede Richtung. Internationalit\u00e4t ist ein Herzst\u00fcck von Pfadfinden. Als Pfadfinderin oder Pfadfinder hat man Freunde auf der ganzen Welt. Und wer unterwegs war oder auf einem internationalen Lager Pfadis aus anderen L\u00e4ndern begegnet ist und Freundschaften geschlossen hat, ist eigentlich immun gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.<\/p>\n<p>Vermitteln wollen wir Selbstbewusstsein und Mut, Toleranz und N\u00e4chstenliebe, Interesse daran, sich f\u00fcr Gesellschaft und Umwelt zu engagieren.<\/p>\n<h3>Wie und wo k\u00f6nnen Interessierte Mitglied werden?<\/h3>\n<p>Einfach auf www.vcp.de schauen, wo die n\u00e4chste Gruppe in der N\u00e4he ist und Kontakt aufnehmen. Alternativ kann man auf der Webseite Kontakt zu den Landesb\u00fcros aufnehmen oder in der Gemeinde vor Ort nachfragen.<\/p>\n<h3>Wie l\u00e4uft ein typisches Pfadfinder-Treffen ab?<\/h3>\n<p>Die Gestaltung der Gruppenstunden h\u00e4ngt von der Altersstufe ab. In dem Buch wird das ja ganz sch\u00f6n beschrieben. In der Kinderstufe wird viel gespielt, gebastelt und gesungen, inhaltliche Themen werden altersgem\u00e4\u00df aufbereitet. In der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderstufe werden schon mehr technische F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten ge\u00fcbt, auch inhaltlich wird es etwas anspruchsvoller. Die Ranger\/Rover, die \u00e4lter als 16 sind, gestalten ihre Treffen eigenverantwortlich.<br \/>\nEs h\u00e4ngt auch immer ein bisschen von dem Interesse der Gruppe und der Gruppenleitung ab. Wenn eine Fahrt oder ein Lager ansteht, werden sich die Gruppen damit besch\u00e4ftigen. Aber auch gesellschaftliche Ereignisse werden thematisiert.<\/p>\n<h3>Das Pfadfinder-Motto im Buch lautet jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen. Handelt der VCP auch nach diesem Prinzip? Was passiert, wenn ein Tag ohne gute Tat zu Ende geht?<\/h3>\n<p>Das passiert nichts Schlimmes. Die ber\u00fchmte \u201egute Tat\u201c stammt aus dem Verm\u00e4chtnis unseres Gr\u00fcnders Baden-Powell. Von ihm kommt \u2013 neben so bekannten S\u00e4tzen wie \u201eLearning by doing\u201c- auch die Lebensregel, die ich jetzt sinngem\u00e4\u00df weitergebe: \u201eVersuche, die Welt ein bisschen besser zu verlassen, als du sie vorgefunden hast. Versuche, ein gl\u00fccklicher Mensch zu sein, aber noch gl\u00fccklicher wirst du, wenn du andere gl\u00fccklich machst.\u201c Da das relativ lang ist, wurde es zu \u201eJeden Tag eine gute Tat\u201c verk\u00fcrzt.<\/p>\n<p>Das soll nicht bedeuten, dass man &#8211; wie Joris \u2013 zwanghaft \u00fcberlegt, ob man seiner kleinen Schwester Schokolade schenken oder einem scheinbar hilfsbed\u00fcrftigen Menschen unter die Arme greifen soll. Besser aufmerksam sein, freundlich, hilfsbereit. Und lieber zwei Mal genau hinschauen als einmal wegschauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bettina Obrecht, Thienemann Verlag, Stuttgart 2015 Hier kommt mal wieder ein Pfadfinderbuch. Die Autorin und der Verlag haben uns vor der Fertigstellung in das Manuskript schauen lassen. Wir fanden das Buch prima und empfehlen es gerne weiter. 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