{"id":26570,"date":"2022-06-28T11:27:41","date_gmt":"2022-06-28T09:27:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/?p=26570"},"modified":"2022-09-30T11:33:23","modified_gmt":"2022-09-30T09:33:23","slug":"position-gemeinnuetzige-orte-der-jugendarbeit-zukunftssicher-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/jugendpolitik\/position-gemeinnuetzige-orte-der-jugendarbeit-zukunftssicher-machen\/","title":{"rendered":"Position: Gemeinn\u00fctzige Orte der Jugendarbeit zukunftssicher machen"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"ce-news--teaser\">Der Arbeitskreis deutscher Bildungsst\u00e4tten, die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, der Deutsche Bundesjugendring, die Deutsche Sportjugend und die weiteren Tr\u00e4ger von gemeinn\u00fctzigen Orten der Jugendarbeit begr\u00fc\u00dfen die Ank\u00fcndigung des Investitionsprogramms im Koalitionsvertrag:<\/h3>\n<div><\/div>\n<div class=\"ce-news--bodytext\">\n<p>Jugendbildungsst\u00e4tten und gemeinn\u00fctzige \u00dcbernachtungs- und Freizeitst\u00e4tten sind zentrale Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe. Sie sind unverzichtbare Orte f\u00fcr Jugendbildung, Jugendreisen bzw. die Kinder- und Jugenderholung (vgl. \u00a7\u00a011 Abs. 3 Nr. 5 SGB VIII) als wichtigem gestaltbaren Handlungsfeld der Kinder- und Jugendarbeit. So werden viele Angebote der au\u00dferschulischen (politischen) Jugendbildung in Jugendbildungsst\u00e4tten unterbreitet oder von Jugendbildungseinrichtungen verantwortet.[1]\u00a0Solche R\u00e4ume der Jugendarbeit werden dabei nicht nur von Jugendbildungsst\u00e4tten oder anerkannten Tr\u00e4ger*innen der Kinder- und Jugendhilfe nach \u00a7 75 Abs. 1 SGB VIII alleine erm\u00f6glicht. Vielmehr sind es auch gerade all jene gemeinn\u00fctzigen Freizeitst\u00e4tten wie Zeltpl\u00e4tze oder Gruppenh\u00e4user auch ohne Bettenbetrieb, die ein wichtiges Fundament von bundesweiter Kinder- und Jugendarbeit bieten.<\/p>\n<p class=\"western\">Wir nehmen die Ank\u00fcndigung im Koalitionsvertrag (\u201eWir wollen das Investitionsprogramm f\u00fcr Familien- und Jugendbildungsst\u00e4tten fortf\u00fchren\u201c) zum Anlass, die Notwendigkeit eines solchen Programms zu unterstreichen. Wir m\u00f6chten damit Anregungen geben, wie \u201eMehr Fortschritt wagen\u201c gelingen kann. Unterschiedliche Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten haben zu einem R\u00fcckgang der Zahl entsprechender Einrichtungen gef\u00fchrt. Zugleich wurde ein Investitionsbedarf bei zahlreichen verbliebenen Einrichtungen wegen gestiegener Anforderungen sichtbar.<\/p>\n<p class=\"western\">Die Bedeutung der au\u00dferschulischen (politischen) Jugendbildung hebt der 16. Kinder- und Jugendbericht hervor, der den Handlungsbedarf hier am Beispiel der Jugendbildungsst\u00e4tten verdeutlicht. Darin h\u00e4lt die Bundesregierung der 19. Legislatur fest: \u201eDie Bundesregierung nimmt wahr, dass Jugendbildungsst\u00e4tten in den letzten Jahren geschlossen wurden. [\u2026] Die Bundesregierung h\u00e4lt Jugendbildungsst\u00e4tten f\u00fcr sehr wichtige Anbieter, die unbedingt erhalten werden sollten.\u201c[2]\u00a0Der Bericht selber stellt einen massiven R\u00fcckgang diesen Einrichtungstyps fest [3, 4, 5]\u00a0Urs\u00e4chlich daf\u00fcr ist vor allem der jahrelange R\u00fcckgang der \u00f6ffentlichen F\u00f6rderung in den Bereichen Kinder- und Jugenderholung bzw. Jugendreisen, au\u00dferschulischer Jugendbildung und insbesondere in der Investitionsf\u00f6rderung. Diese Einrichtungen als infrastrukturelles R\u00fcckgrat der Jugendarbeit sehen sich einem regelrechten \u201eH\u00e4usersterben\u201c gegen\u00fcber. Gleichzeitig ist die \u00fcber Jahrzehnte m\u00fchsam aufgebaute Infrastruktur durch den erheblichen Investitionsstau in ihrer Substanz bedroht.<\/p>\n<p class=\"western\">Brechen Jugendbildungsst\u00e4tten und andere gemeinn\u00fctzige \u00dcbernachtungs- und Freizeitst\u00e4tten in Deutschland weg, brechen Orte weg, an denen junge Menschen sich entwickeln, sie notwendige Gruppenbindung und soziale Bez\u00fcge zu anderen entwickeln und ausbauen, sie ihre Position in der Gesellschaft finden k\u00f6nnen \u2013 und dies unabh\u00e4ngig vom Einkommen oder ihrer sozio\u00f6konomischen Situation. Diese Orte sind in ihrer deutschlandweiten Gesamtstruktur die zentrale bauliche Basis zur Gew\u00e4hrleistung der Kinder- und Jugendhilfe und damit insgesamt gesehen von wesentlichem bundesweitem Interesse.<\/p>\n<p class=\"western\">Es ist deswegen folgerichtig, dass Bundestag und Bundesregierung w\u00e4hrend der Pandemie mit dem \u201eSonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit\u201c dazu beigetragen haben, die gemeinn\u00fctzigen Lernorte mit \u00dcbernachtungsbetrieb zu unterst\u00fctzen, um ihre Existenz w\u00e4hrend der Pandemie zu sichern. Dadurch, dass das Sonderprogramm nun 2022 nicht fortgef\u00fchrt wird, wird die zukunftsf\u00e4hige Gestaltung der Einrichtungen erschwert, da diese zus\u00e4tzlich unter den pandemiebedingten finanziellen Einschnitten leiden.<\/p>\n<p class=\"western\">Durch die Auswirkungen der Pandemie ist dabei sp\u00e4testens offensichtlich geworden, dass viele gemeinn\u00fctzige \u00dcbernachtungs- und Freizeitst\u00e4tten nicht zukunftsf\u00e4hig aufgestellt sind, gleichzeitig aber vor gro\u00dfen gesellschaftlichen Herausforderungen stehen. Die Notwendigkeit energetischer Sanierungen, die Schaffung inklusiver Angebote und die damit verbundenen baulichen Ver\u00e4nderungen sowie die Digitalisierung sind hierbei insbesondere zu nennen.<\/p>\n<p class=\"western\">Dar\u00fcber hinaus ist auch grunds\u00e4tzlich zu ber\u00fccksichtigen, dass sich die Anforderungen an Lernen, Bildung, Freizeit und Austausch stark ver\u00e4ndert haben. Um f\u00fcr Kinder und Jugendliche attraktiv zu bleiben und ihren Bed\u00fcrfnissen zu entsprechen, sind auch hier Investitionen in die Ausstattung von R\u00e4umen, der Einrichtung mit Mobiliar, der Gestaltung von Freizeitm\u00f6glichkeiten etc. mitzudenken.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>Klimaschutz\/Nachhaltigkeit:<\/strong>\u00a0Die gr\u00f6\u00dften baulichen und infrastrukturellen Anforderungen an die Einrichtungen werden durch die zuletzt mit den im Koalitionsvertrag ausgerufenen politischen Zielen im Hinblick auf die Energiewende und den sich daraus ergebenden energetischen Sanierungsbedarfen gestellt. Um auch zuk\u00fcnftige Anforderungen an die Energieeffizienz und Energieversorgung von Geb\u00e4uden zu gew\u00e4hrleisten und um den Forderungen junger Menschen zu folgen, bedarf es einer umfassenden baulichen Sanierung auf h\u00f6chsten energetischen Standards. Die existierenden F\u00f6rderprogramme f\u00fcr eine energetische Sanierung stellen durch die Vorgabe eines hohen Eigenanteils regelm\u00e4\u00dfig eine un\u00fcberwindbare H\u00fcrde f\u00fcr gemeinn\u00fctzigen Einrichtungen dar. Die vielen Geb\u00e4ude, Gel\u00e4nde und D\u00e4cher der Einrichtungen k\u00f6nnen einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Beitrag leisten, um Deutschland dezentral mit Energie zu versorgen und unabh\u00e4ngiger von fossilen Energiequellen zu machen.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>Inklusion\/Barrierefreiheit:<\/strong>\u00a0Dies gilt ebenso f\u00fcr die mit der Novelle des \u00a7 11 Abs. 1 S. 3 SGB VIII eingef\u00fchrte Erwartung des Gesetzgebers an gemeinn\u00fctzige Einrichtungen, inklusive Zug\u00e4nge zu schaffen und, damit verbunden, barrierefreie Angebote bereitzuhalten. Dies spiegelt gleichzeitig die Erwartungshaltung junger Menschen sowie die des Koalitionsvertrages wider.[6]\u00a0Die Schaffung inklusiver Zug\u00e4nge erfordert oft einen erheblichen baulichen Eingriff in die bestehenden Strukturen, welcher insbesondere die vielen Einrichtungen in denkmalgesch\u00fctzten Bauten vor besondere Herausforderungen stellt.<\/p>\n<p class=\"western\"><strong>Digitalisierung:\u00a0<\/strong>Auch die Methoden und Bildungsformate ver\u00e4ndern sich unter dem Einfluss der Digitalisierung und er\u00f6ffnen neue M\u00f6glichkeiten im Bereich Lernen und Bildung. Die Pandemie hat zus\u00e4tzlich als Katalysator gewirkt und das Digitalisierungstempo erh\u00f6ht. Die Erwartungen an diese Einrichtungen im Bereich der Digitalisierung \u00fcbersteigen die eigenen Mittel f\u00fcr die erforderlichen Ma\u00dfnahmen deutlich.<\/p>\n<p class=\"western\">Diese drei Themenfelder zeigen den gro\u00dfen Handlungsbedarf, um die politischen und gesetzlichen Ziele f\u00fcr zukunftsf\u00e4hige Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zu erreichen. Bei der Umsetzung dieser dringend erforderlichen Ma\u00dfnahmen sind auch die in den letzten Jahren deutlich gestiegenen grunds\u00e4tzlichen Anforderungen an gemeinn\u00fctzige \u00dcbernachtungsst\u00e4tten etwa im Bereich Brandschutz, Sanit\u00e4rschl\u00fcssel, Hygiene und Trinkwasservorgaben zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p class=\"western\">Wirtschaftlich w\u00e4re es dabei nicht vertretbar, Investitionen beispielsweise nur zum Zwecke der klimaneutralen Sanierung zu f\u00f6rdern, ohne dabei gleichzeitig einen Umbau hin zur barrierefreien Gestaltung des Geb\u00e4udes zu erm\u00f6glichen. Um mehrfache Baukosten zu vermeiden, bedarf es f\u00fcr die verschiedenen Investitionsbereiche eine einheitliche Gesamtf\u00f6rderung. Aufgrund des Umfangs der erforderlichen Ma\u00dfnahmen muss explizit auch der Neubau von Geb\u00e4uden f\u00f6rderf\u00e4hig sein, sofern dies bei gesamtwirtschaftlicher Betrachtung im Einzelfall kosteneffizienter ist.<\/p>\n<p class=\"western\">Diese gro\u00dfen gesellschaftspolitischen Ver\u00e4nderungen und politischen Zielvorgaben k\u00f6nnen die gemeinn\u00fctzigen Einrichtungen nicht alleine bew\u00e4ltigen. R\u00fccklagen \u2013 soweit f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Einrichtungen erlaubt und vorhanden \u2013 waren aufgrund der notwendigen sozialen Preisgestaltung gering und sind aufgrund der Coronapandemie aufgebraucht oder konnten nicht gebildet werden. Die Bildung neuer R\u00fccklagen f\u00fcr dringend n\u00f6tige Investitionen war aufgrund der Einnahmeausf\u00e4lle und kaum m\u00f6glich. Die Generierung von Eigenmitteln f\u00fcr Investitionen ist auch unabh\u00e4ngig von derzeitigen Preissteigerungen f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Einrichtungen in aller Regel kaum m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"western\">Die gemeinn\u00fctzigen Einrichtungen sind nur mit einem F\u00f6rderprogramm, das auf Eigenmittel weitestgehend verzichtet, in der Lage, die erforderlichen Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um sich dauerhaft zukunftsf\u00e4hig aufzustellen. Viele (aktuelle) F\u00f6rderprogramme sind dar\u00fcber hinaus aus formalen Gr\u00fcnden f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Einrichtungen nicht nutzbar. Durch geringe R\u00fccklagen aufgrund der strikten Regelungen der Gemeinn\u00fctzigkeit fallen f\u00fcr viele Einrichtungen M\u00f6glichkeiten einer Kreditaufnahme f\u00fcr Investitionen \u2013 auch aus gef\u00f6rderten Programmen \u2013 aus. Sie werden in der Regel auch in der Tourismusf\u00f6rderung zu Unrecht nicht mitbedacht.<\/p>\n<p class=\"western\">Das Investitionsprogramm ist dringend notwendig. Um die genannten Ziele zu erreichen, bedarf es eines\u00a0<strong>langfristig angelegten F\u00f6rderprogramms<\/strong>(<strong>kein Kreditprogramm<\/strong>!). Erforderlich ist die Umsetzung eines\u00a0<strong>Digitalpakts<\/strong>\u00a0Kinder- und Jugendarbeit[7].\u00a0<strong>Neubauma\u00dfnahmen<\/strong>\u00a0m\u00fcssen explizit erm\u00f6glicht werden. Bei den Investitionen m\u00fcssen die\u00a0<strong>Kosten f\u00fcr Bauplanung<\/strong>\u00a0sowie die Baubegleitkosten f\u00f6rderf\u00e4hig sein. Bereits\u00a0<strong>vorhandene Programme<\/strong>\u00a0(Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr effiziente Geb\u00e4ude \u2013 Zuschuss f\u00fcr Nichtwohngeb\u00e4ude oder die Klimaschutzoffensive f\u00fcr den Mittelstand der KfW) m\u00fcssen dahingehend ge\u00f6ffnet werden, dass durch einen weitgehenden Verzicht auf Eigenmittel (max. 10%) sowie die Erm\u00f6glichung der Kombination mit Mitteln des KJP die genannten gemeinn\u00fctzigen Einrichtungen Zugang erhalten. F\u00fcr einen<strong>\u00a0effektiven Zugang zu den Programmen\u00a0<\/strong>ist die Reduzierung des b\u00fcrokratischen Aufwands, die Schulung der Verantwortlichen der Tr\u00e4ger*innen und des Verwaltungspersonals sowie die Schaffung entsprechender Beratungsm\u00f6glichkeiten erforderlich.<\/p>\n<p class=\"western\">***<\/p>\n<p class=\"sdendnote-western\">[1] vergleiche: Klaus Waldmann, 2020: Die Entwicklung der Landschaft der au\u00dferschulischen politischen Jugendbildung in Deutschland seit 1990. Expertise f\u00fcr die Kommission zum 16. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung: \u201eF\u00f6rderung demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter\u201c.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dji.de\/fileadmin\/user_upload\/bibs2021\/KJB_Waldmann_Exp16KJB_03032021_final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.dji.de\/fileadmin\/user_upload\/bibs2021\/KJB_Waldmann_Exp16KJB_03032021_final.pdf<\/a>\u00a0[30.01.2022]<\/p>\n<p class=\"sdendnote-western\">[2] ebenda, S. 20<\/p>\n<p class=\"sdendnote-western\">[3] ebenda, S. 335<\/p>\n<p class=\"sdendnote-western\">[4] Die Zahlen entstammen einer Zusammenstellung des Statistischen Bundesamtes und umfassen Jugendtagungs- und jugendbildungsst\u00e4tten, die hier wie folgt definiert sind: \u201eJugendtagungsst\u00e4tten sind regionale oder \u00fcberregionale Einrichtungen, in der Regel ohne hauptamtliches p\u00e4dagogisches Personal, mit Tagungs-, \u00dcbernachtungs-, Verpflegungs- und Freizeitm\u00f6glichkeiten, in denen regelm\u00e4\u00dfige Bildungsveranstaltungen durchgef\u00fchrt werden; Jugendbildungsst\u00e4tten stehen ganz oder \u00fcberwiegend f\u00fcr Veranstaltungen der au\u00dferschulischen Jugendbildung, einschlie\u00dflich der Mitarbeiterschulung \/ Mitarbeiterinnenschulung zur Verf\u00fcgung. Sie verf\u00fcgen \u00fcber eigenes p\u00e4dagogisches Personal, das eigene Ma\u00dfnahmen anbietet. Nicht hierzu geh\u00f6ren Einrichtungen der Erwachsenenbildung.\u201c (Definition nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes, zitiert nach s.o.)<\/p>\n<p class=\"sdendnote-western\">[5] Als Ursache beschreibt Klaus Waldmann [2, S. 20]: \u201eEine wesentliche Ursache f\u00fcr diesen R\u00fcckgang d\u00fcrfte jedoch sein, dass einzelne Tr\u00e4ger ihre Bildungseinrichtungen aufgrund unzureichender \u00f6ffentlicher F\u00f6rderung oder mangelnder verf\u00fcgbarer Eigenmittel schlie\u00dfen mussten oder sich aus finanziellen \u00dcberlegungen aus der au\u00dferschulischen Jugendbildung zur\u00fcckgezogen und sich anderen Arbeitsfeldern zugewandt haben. Festzuhalten ist, dass die traditionellen Gelegenheiten f\u00fcr Angebote der au\u00dferschulischen Jugendbildung und damit auch f\u00fcr die politische Jugendbildung in dem f\u00fcr diese Expertise ausgewerteten Zeitraum in sehr erheblichen Umfang verschwunden sind.\u201c Er untermauert dies auch mit einer faktischen Stagnation der Mittel f\u00fcr au\u00dferschulische Jugendbildung im KJP f\u00fcr diesen Zeitraum und der Entwicklung der Zahl der Besch\u00e4ftigten in diesen Einrichtungen<\/p>\n<p class=\"sdendnote-western\">[6] Koalitionsvertrag, S. 78<\/p>\n<p class=\"sdendnote-western\">[7] Details siehe\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dbjr.de\/artikel\/digitalpakt-kinder-und-jugendarbeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.dbjr.de\/artikel\/digitalpakt-kinder-und-jugendarbeit<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.dbjr.de\/artikel\/gemeinnuetzige-orte-der-jugendarbeit-zukunftssicher-machen\">https:\/\/www.dbjr.de\/artikel\/gemeinnuetzige-orte-der-jugendarbeit-zukunftssicher-machen<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Arbeitskreis deutscher Bildungsst\u00e4tten, die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, der Deutsche Bundesjugendring, die Deutsche Sportjugend und die weiteren Tr\u00e4ger von gemeinn\u00fctzigen Orten der Jugendarbeit begr\u00fc\u00dfen die Ank\u00fcndigung des Investitionsprogramms im Koalitionsvertrag: Jugendbildungsst\u00e4tten und gemeinn\u00fctzige \u00dcbernachtungs- und Freizeitst\u00e4tten sind zentrale Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe. Sie sind unverzichtbare Orte f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":52,"featured_media":4451,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[356,476],"tags":[363,100,426,102],"class_list":["post-26570","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jugendpolitik","category-positionen-und-beschluesse","tag-vcpolitik","tag-aej","tag-dbjr","tag-jugendpolitik"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26570","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-json\/wp\/v2\/users\/52"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26570"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26570\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4451"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}