{"id":2558,"date":"2015-07-19T08:40:14","date_gmt":"2015-07-19T06:40:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/?p=2558"},"modified":"2016-04-16T00:01:07","modified_gmt":"2016-04-15T22:01:07","slug":"japan-ist-eine-insel-geografisch-und-kulturell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/allgemein\/japan-ist-eine-insel-geografisch-und-kulturell\/","title":{"rendered":"Japan ist eine Insel \u2013 geografisch und kulturell"},"content":{"rendered":"<p>Wie sieht der Alltag japanischer Jugendlicher aus? Tristan Schumann von der Truppleitung Niedersachsen berichtet anp von seinen Erfahrungen.<\/p>\n<h2>anp: Tristan, du bist in Japan zur Schule gegangen? Was hat dich dazu motiviert?<\/h2>\n<p><strong>Tristan:<\/strong> Dazu muss man wissen, dass ich das Gl\u00fcck hatte, in einen der sehr raren Japanisch-Kurse zu geraten, der als dritte Fremdsprache in der Schule z\u00e4hlte. Es war also kein Volksschulkurs, sondern ein echtes Fach, das ich von der siebten bis zu zw\u00f6lften Klasse belegt habe. Als dann in der neunten Klasse die M\u00f6glichkeit hatte, an einem etwa einmonatigen Japanaustausch teilzunehmen, war es f\u00fcr mich eigentlich Pflichtprogramm.<br \/>\nDie Motivation kam durch den regelm\u00e4\u00dfigen Sprachunterricht, in dem wir verschiedenste Aspekte Japans behandelten. Meine Lehrerin war selbst Japanerin, weshalb ich einen noch authentischeren Einblick erhielt. Daneben hat mich auch die Neugier getrieben, einmal in einem ganz fremden Land etwas vom Alltag Gleichaltriger mitzubekommen.<\/p>\n<h2>anp: was sind die Unterschiede zu deutschen Klassen? Wie verhalten sich die Sch\u00fcler untereinander? Wie benehmen sie sich gegen\u00fcber den Lehrkr\u00e4ften?<\/h2>\n<p><strong>Tristan:<\/strong> Die gr\u00f6\u00dften Unterschiede sind meiner Meinung nach kulturell angelegt und \u00e4hneln sehr den Unterschieden, die man auch zwischen dem \u201aDurchschnittsjapaner\u2018 und dem \u201aDurchschnittsdeutschen\u2018 ausmachen k\u00f6nnte. So ist eine Gruppe, in diesem Fall eine Klasse, als Einheit sehr eng verbunden. Es wird eher kollektiv gedacht als individuell. Was nicht hei\u00dfen soll, die Sch\u00fcler w\u00e4ren in ihrem Charakter gleichartig. Es gibt die gleichen Rollen wie in jeder deutschen Schulklasse auch \u2013 ruhige Sch\u00fcler und Draufg\u00e4nger, Klassenclowns und sehr Strebsame. Aber den Zusammenhalt der Klasse und die Annahme der zugeteilten Rollen habe ich in Japan als selbstverst\u00e4ndlicher wahrgenommen. Man betrachtet sich eher als Teil der Gruppe und in vielen F\u00e4llen hatte ich das Gef\u00fchl, dass viele ihre Rolle auch sch\u00e4tzen. Nat\u00fcrlich gibt es trotzdem Mobbing \u2013 ich glaube, sei es nun im Kindergarten oder unter Erwachsenen am Arbeitsplatz, es gibt kaum einen Ort, an dem es kein Mobbing gibt. Wirklich miterlebt habe ich es allerdings nicht.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber den Lehrkr\u00e4ften sind die Sch\u00fcler gehorsam und freundlich. Ganz entgegengesetzt zu den hier in Europa g\u00e4ngigen Vorstellungen vom strikt durchstrukturierten und geregelten Fernen Osten verh\u00e4lt es sich nicht so, dass Lehrer wie Lektoren, kommen, ihren Vortrag halten und danach wieder verschwinden. Die Sch\u00fcler verbringen h\u00e4ufig viel Zeit mit den Lehrern, da die j\u00e4hrlichen Pr\u00fcfungen viel \u00dcbung und spezielle Vorarbeit ben\u00f6tigen. Au\u00dferdem ist ein gro\u00dfer Teil der Freizeitaktivit\u00e4ten in der Schule organisiert, also trifft man manche Lehrer auch au\u00dferhalb des Unterrichts. Auch wenn es von Sch\u00fcler zu Sch\u00fcler unterschiedlich ist, habe ich teilweise beinahe freundschaftliche Beziehungen zwischen Lehrern und Sch\u00fclern beobachtet.<\/p>\n<p>Im Hinterkopf muss man sich trotzdem immer bewusst machen, dass das sehr klare, hierarchische Modell der japanischen Schule &#8211; das \u00fcbrigens das deutsche zum Vorbild hatte- dabei niemals au\u00dfer Kraft gesetzt wird. Geschweige denn die noch verpflichtenderen, japanischen Gesellschaftskonventionen. Man k\u00f6nnte sie eher unsichtbare, aber g\u00fcltige Gesetze nennen.<\/p>\n<h2>anp: Beschreibe doch mal einen typischen Schultag an einer japanischen Schule?<\/h2>\n<p><strong>Tristan:<\/strong> Aufstehen war um 5.30 Uhr angesagt. Es gab zum Fr\u00fchst\u00fcck h\u00e4ufig etwas Warmes, wie R\u00fchrei und Bacon, und \u201ePan\u201c, japanisches Brot. Um 6.00 Uhr ging ich ein gutes St\u00fcck zur n\u00e4chsten S-Bahn-Station, stieg drei Mal um und kam endlich gegen 8.00 Uhr an meiner Schule an. Schule war regul\u00e4r von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, aber nat\u00fcrlich lie\u00df ich mir die Nachmittagsaktivit\u00e4ten nicht entgehen, weshalb ich meistens erst um 17.30 Uhr nach Hause aufbrach. Au\u00dferdem hatte ich auch an Samstagen Schule. Ein normaler Schultag hatte 6 Stunden, neben den normalen F\u00e4chern wie Mathe, Sport, Naturwissenschaften, Kunst, Geschichte, Englisch und Japanisch gab es zus\u00e4tzlich \u201eShodo\u201c (Japanische Kalligraphie) und beaufsichtigte Stunden zum Lernen und \u00dcben. Die Austauschsch\u00fcler wie ich hatten nat\u00fcrlich besondere, auf unser Niveau zugeschnittene Japanisch- und Shodo Stunden. Die Nachmittagsaktivit\u00e4ten, genannt Bukatsu, konnte man aus verschiedenen Angeboten w\u00e4hlen. In meinem Fall waren das Kendo (japanischer Stockkampf) und Basketball. Wenn man nach diesen langen Tagen noch Energie hatte, unternahm man noch etwas mit seinen Freunden oder ging direkt nach Hause, a\u00df zu Abend, schaute ein wenig Fernsehen mit der Gastfamilie und ging schlie\u00dflich zu Bett.<\/p>\n<h2>anp: wie ist das Verh\u00e4ltnis von Jungen und M\u00e4dchen? Wie ist das Verh\u00e4ltnis zwischen st\u00e4rkeren und schw\u00e4cheren Sch\u00fclern? Gibt es da eine Hackordnung? Oder ist man eher hilfsbereit?<\/h2>\n<p><strong>Tristan:<\/strong> Ich w\u00fcrde sagen, dass die Rollen von Jungen und M\u00e4dchen ganz verschieden sind. Nicht nur, dass sie selten in gemischten Gr\u00fcppchen anzutreffen sind, auch im Unterricht verhalten sie sich unterschiedlich. Obwohl es ohnehin geordneter und ruhiger zugeht als in unseren Klassen, zeigen sich die meisten M\u00e4dchen folgsam und lernen gewissenhaft. Sie wirken ruhig und agieren meist, um die Harmonie, so sie denn einmal gekippt ist, wieder ins Lot zu bringen. Sie kichern und l\u00e4cheln ungew\u00f6hnlich viel, finden alles kawaii (niedlich) und k\u00fcmmern sich sehr um ihre Mitsch\u00fcler und Mitsch\u00fclerinnen.<br \/>\nJungen sind eher die stillen Typen, h\u00e4ufiger Einzelg\u00e4nger, selten auch recht autorit\u00e4r. Man sp\u00fcrt, dass viele m\u00e4nnliche Jugendliche in dem Bewusstsein leben, dass sie einmal wirtschaftlich erfolgreich sein m\u00fcssen, w\u00e4hrend den weiblichen Jugendlichen viel daran liegt, sich in F\u00fcrsorge und Hilfsbereitschaft zu \u00fcben. Das Verh\u00e4ltnis funktioniert gut, solange diese Rollen gewahrt bleiben \u2013 was im Normalfall der Fall ist.<\/p>\n<p>St\u00e4rkere und schw\u00e4chere Sch\u00fcler leben in einem Machtgef\u00e4lle, auch wenn ich keine wirklichen F\u00e4lle von Mobbing erlebt habe. Man bemerkt dieses Gef\u00e4lle vor allem durch die Bewunderung, die guten Sch\u00fclern von Lehrern und ihren Klassenkameraden entgegen gebracht wird. Schlechtere Sch\u00fcler bem\u00fchen sich sichtlich, aufzuholen. Sie sind selten Klassenclowns, sondern nehmen eher die Rolle der Stillen, beinahe Unsichtbaren ein. Eine Hackordnung konnte ich nicht ausmachen \u2013 aber es gibt Unterschiede in der Autorit\u00e4t und im Ansehen. Schulischer Erfolg ist eine Leistung und bringt dir Respekt und Bewunderung ein, sie macht wichtig und legitim. Damit verleiht sie auf eine gewisse Weise Macht im Mikrokosmos Schule.<\/p>\n<p>Hilfsbereit zu sein geh\u00f6rt aber zur H\u00f6flichkeit. Ein guter Sch\u00fcler ist sich nicht zu schade, einem schw\u00e4cheren zu helfen. Viel eher ist der schw\u00e4chere damit nicht einverstanden, weil er es aus eigener Kraft schaffen m\u00f6chte.<\/p>\n<h2>anp: stimmt es, dass die Kinder so stark gedrillt werden? Welche F\u00e4cher sind besonders wichtig?<\/h2>\n<p><strong>Tristan:<\/strong> Der Drill ist auf jeden Fall ein beherrschender Faktor. Da die Examen und die Abschlussnoten wichtig sind, wird viel gelernt, viel eingetrichtert, nach unseren Begriffen also viel gedrillt. Auch wenn ich keine Examen geschrieben habe (ich w\u00e4re wahrscheinlich gnadenlos gescheitert), wage ich zu behaupten, dass diese sehr viel exakte Wissenswiedergabe erfordern und daher lernintensiv sind. Und nach der Schule geht es gleich weiter, denn nur der Abschluss allein reicht noch nicht f\u00fcr die Uni.<\/p>\n<p>Um den Aufnahmetest der Universit\u00e4t zu bestehen, ist nochmal ein gro\u00dfer Lernaufwand n\u00f6tig. Vorhersehbar: Die besten Unis haben die schwersten Tests. Und wer im ersten oder zweiten Anlauf nicht angenommen wird, hat noch schlechtere Chancen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Versuche. Dieser dauernde Prozess des Aussiebens ist f\u00fcr die Sch\u00fcler ein gro\u00dfer Druck, dem viele nicht standhalten. Nicht umsonst hat Japan eine sehr hohe Jugendsuizidrate.<\/p>\n<p>Ich denke, Mathe, Japanisch und Naturwissenschaften sind wichtige F\u00e4cher, weil die Jobs in Wirtschaft und Technik die begehrtesten sind. Wegen der ungemeinen Komplexit\u00e4t der geschriebenen Sprache kommt dem Fach Japanisch eine unvergleichbar wichtigere Rolle zu als bei uns dem Fach Deutsch. Es sind sehr gute Kenntnisse f\u00fcr die meisten Studieng\u00e4nge n\u00f6tig.<\/p>\n<h2>anp: Wie w\u00fcrdest du die Unterschiede zu deutschen Schulen beschreiben?<\/h2>\n<p><strong>Tristan:<\/strong> Zuerst einmal gibt es in Japan sehr viele Privatschulen unterschiedlicher G\u00fcte und dazu noch die staatlichen Schulen. \u00c4hnlich wie in Amerika und England ist es aber so, dass diejenigen, die es sich leisten k\u00f6nnen, ihre Kinder auf teure Schulen schicken. Das Niveau der vermittelten Bildung ist f\u00fcr unsere Begriffe zwischen den staatlichen und den privaten Schulen sehr unterschiedlich. Und der Abschluss einer bestimmten Schule kann sich durchaus als entscheidend daf\u00fcr erweisen, ob man auf seiner pr\u00e4ferierten Universit\u00e4t angenommen wird. Deutsche Schulen bieten viel mehr Chancengleichheit.<\/p>\n<p>Andererseits sind viele der Schulen sehr gut ausgestattet. Eine logische Konsequenz aus den h\u00e4ufig erhobenen Schulgeldern. Die Schule beinhaltet ein breites Angebot an AGs und Sportarten, Freizeitaktivit\u00e4ten, Instrumentenunterricht, etc.<\/p>\n<p>Ein sichtbarer Unterschied sind die Schuluniformen, die an allen Schulen getragen werden m\u00fcssen. Auch wenn sie die Sch\u00fcler untereinander egalisieren, grenzen sich teure Schulen mit teuren Uniformen von den weniger betuchten Schulen mit weniger teuren Uniformen ab. An Lebhaftigkeit und Ger\u00e4uschpegel stehen die japanischen Schulen den deutschen aber in keiner Weise nach.<\/p>\n<h2>anp: Wie war es f\u00fcr dich, als du wieder in Deutschland an der Schule warst<\/h2>\n<p><strong>Tristan:<\/strong> Es war, als w\u00e4re ich in einer ziemlich losen Ansammlung von etwa gleichalten Sch\u00fclern gelandet. Man ist sich ein wenig fremder in den Schulen hierzulande. Auch kam der kategorisierende Blick zur\u00fcck, den die Schuluniformen unm\u00f6glich gemacht hatten \u2013 und ich war beileibe nicht als Bef\u00fcrworter von Uniformen nach Japan geflogen.<\/p>\n<p>Ich hatte mich dar\u00fcber hinaus schnell an den Frontalunterricht gew\u00f6hnt. Das h\u00e4ufige Diskutieren im Klassenverbund kam mir im Vergleich nicht so zielf\u00fchrend, daf\u00fcr aber auch nicht so langatmig vor.<\/p>\n<p>Zuletzt ist vielleicht noch zu erw\u00e4hnen, dass Struktur und P\u00fcnktlichkeit in japanischen Schulen ernster genommen wird als bei uns. Die wiedergewonnene Lockerung empfand ich als angenehm, was aber auch an mir pers\u00f6nlich liegen mag. Ich m\u00f6chte mir nicht anma\u00dfen, diese unterschiedlichen Handhabungen zu bewerten.<\/p>\n<h2>anp: Kannst du dir vorstellen, in Japan zu studieren oder dort zu leben?<\/h2>\n<p><strong>Tristan:<\/strong> Erste Frage: Nein, zweite Frage ja. In Japan studieren ist f\u00fcr mich keine besonders attraktive Aussicht. Das viele anstrengende Lernen und die (vor allem bei komplizierten Texten) kaum zu bew\u00e4ltigende Sprache w\u00e4ren Hindernis genug. Wer in Japan studieren m\u00f6chte, sollte naturwissenschaftliche oder wirtschaftliche F\u00e4chern oder nat\u00fcrlich die japanische Sprache selbst studieren. Bei ersteren ist die Sprachproblematik nicht so gravierend, bei letzterem d\u00fcrfte die Besch\u00e4ftigung intensiv genug sein, um der oben genannten Beeintr\u00e4chtigung entgegen zu wirken. In jedem Fall sollte man einen \u00fcberdurchschnittlichen Ehrgeiz mitbringen und ein Organisationstalent (f\u00fcr das eigene Lernen) sein. Einem Auslandssemester gegen\u00fcber w\u00e4re ich jedoch nicht abgeneigt.<\/p>\n<p>In Japan leben k\u00e4me f\u00fcr mich schon eher in Frage. Es gibt kaum fremdere Kulturen. Sicher wird einem als Europ\u00e4er in Japan das ganze Leben nicht langweilig werden. Auch bietet die Landschaft viel \u2013 von der urbanen Superlative von Tokyo, der ich beispielsweise sehr zugeneigt w\u00e4re, bis zu den l\u00e4ndlichen Gebieten mit ihren alten Holzh\u00e4usern und tausenden Tempeln und Schreinen.<\/p>\n<p>Bei all dem darf man allerdings nicht vergessen, dass Japan nicht nur geographisch eine Insel ist, sondern auch kulturell und politisch. Und diese Insel ist wahrscheinlich die modernste und weltfremdeste zugleich. Ob ich so viel \u201eFremde\u201c in allen Lebensbereichen mein Leben lang aushalten kann, wei\u00df ich nicht. Eine Zeit lang auf jeden Fall. Dennoch stehen die Chancen nicht schlecht, in all der Eigenheit die Welt aus den Augen zu verlieren.<\/p>\n<h2>anp: Herzlichen Dank, Tristan, f\u00fcr diesen Einblick in die andere Welt.<\/h2>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-2558 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/anp1502_japan_0002.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/anp1502_japan_0002-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/anp1502_japan_0003.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/anp1502_japan_0003-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/anp1502_japan_0001.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/anp1502_japan_0001-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sieht der Alltag japanischer Jugendlicher aus? 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