{"id":2535,"date":"2015-06-23T09:59:17","date_gmt":"2015-06-23T07:59:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vcp.de\/pfadfinden\/?p=2535"},"modified":"2023-10-13T14:18:19","modified_gmt":"2023-10-13T12:18:19","slug":"neue-strategien-fuer-die-zukunft-die-45-bundesversammlung-im-ueberblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vcp.de\/pfadfinden\/vcpbv\/neue-strategien-fuer-die-zukunft-die-45-bundesversammlung-im-ueberblick\/","title":{"rendered":"Neue Strategien f\u00fcr die Zukunft &#8211; die 45. Bundesversammlung im \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<h2>Die 45. Bundesversammlung tagt auf Burg Rieneck<\/h2>\n<p>Die 45. Bundesversammlung beginnt um 9.10 Uhr mit der Begr\u00fc\u00dfung der Delegierten durch den Bundesversammlungsvorstand (BVV). Zur Einstimmung pr\u00e4sentieren und tanzen die Jamboreefahrerinnen und-fahrer das Jamboreelied vor.<\/p>\n<p>Nach der musikalischen Einstimmung stellt der BVV die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Einberufung der Versammlung fest. Den Verstorbenen wird mit einer Schweigeminute gedacht. Jan Behrendt, VCP-Generalsekret\u00e4r, begr\u00fc\u00dft die G\u00e4ste auf der Bundesversammlung: Dominik Naab, Vorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) sowie des Rings deutscher Pfadfinderverb\u00e4nde und des Deutschen Bundesjugendringes, sowie Mara und J\u00f6rg Paudtke von der Baptistischen Pfadfinderschaft richten Gru\u00dfworte an die Versammlung. Im Laufe der Sitzung treffen au\u00dferdem Ursula Trautwein (ehemalige EMP-Vorsitzende und VCP-Bundesleitung) und Bernd Wildermuth, erster Vorsitzender der aej, auf der BV ein.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Versammlung gibt es au\u00dferdem die M\u00f6glichkeit, eine Ausstellung zu 40 Jahre VCP zu besuchen, die Archivarin Ira Baier erstellt hat. Die Jamboree-Kontingentsleitung veranstaltet eine Tombola. Mit dem Erl\u00f6s wird die Teilnahme von pal\u00e4stinensischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder am Weltpfadfindertreffen finanziert.<\/p>\n<h2>TOP 2 Regularien<\/h2>\n<p>Von 117 stimmberechtigte Mitglieder der BV sind 111 anwesend.<\/p>\n<p>Die Tagesordnung wird mit einer \u00c4nderung angenommen. Das Land Niedersachsen hatte darum gebeten, die Antr\u00e4ge zum Familienbeitrag und Unkostenbeitrag vorzuziehen, um gegebenenfalls Auswirkungen beim Hauptantrag zum Beitrag ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten wird er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Zwei Mitglieder f\u00fcr den BVV sowie die Kassenpr\u00fcferinnen und Kassenpr\u00fcfer m\u00fcssen neu gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<h2>TOP 3. Berichte im Plenum<\/h2>\n<p>Im Plenum werden die Bericht des Bundesversammlungsvorstandes und des Bundesrats behandelt. Anschlie\u00dfend stellt der Bundesvorstand Jule Lumma, Thomas Kramer und Gero W. Beisel drei bestimmende Themen des letzten Berichtsjahres vor: das Bundeslager Volldampf 2014, der Kirchentag 2015 in Stuttgart und das Thema Struktur. Gero lobt, dass der Verband im vergangenen Jahr gezeigt hatte, dass er sehr schnell agieren kann.<\/p>\n<p>Die Mitglieder der Bundesleitung pr\u00e4sentieren die aktuellen Aktivit\u00e4ten und Themenschwerpunkte ihrer Referate: Barbara Mestel (Referat Grundsatzfragen), Roman Heimhuber (Referat Verbandsentwicklung), Antje Zelmer (Referat Erwachsene), Oliver Mahn (Referat Internationales), Neals Nowitzki (Referat Stufen), Jan Behrendt (Generalsekret\u00e4r und Referat Jugendpolitik) sowie Peter Mestel (Referat Mitglieder). Lena Schuff (Referat Internationales) kann leider nicht anwesend sein.<\/p>\n<p>Die Mitglieder der Bundesleitung stellen sich den Fragen des Plenums. So m\u00f6chte ein Delegierter wissen, wie die Beteiligung der Mitglieder im Verbandsentwicklungsprozess genau aussehen wird. Roman erl\u00e4utert die \u201ePartizipationsfenster\u201c: Im Sommer wird es eine Onlinebefragung geben.<\/p>\n<p>Da regul\u00e4r die Amtszeit von Thomas Kramer und Jule Lumma endet, zeigen die beiden einen R\u00fcckblick auf die Ergebnisse ihrer dreij\u00e4hrigen Amtszeit. Dabei gehen sie auf die Schwerpunkte ein:<\/p>\n<p>&#8211; Stufenarbeit: Erstellung von Handreichungen f\u00fcr alle Stufen sowie die Befragung zur Stufenkonzeption<br \/>\n&#8211; Internationales: Partnerschaft mit Simbabwe, Gr\u00fcndung des International Team, gemeinsam mit den anderen Ringeverb\u00e4nden Gastgeber der Europakonferenzen in Deutschland<br \/>\n&#8211; Christliches: die Gr\u00fcndung der Fachgruppe Christliches, mehr \u201eC\u201c im Alltag zu leben wie z.B. die Abendandacht bei Fachgruppentreffen, und die Vorbereitungen auf das Reformationsjubil\u00e4um im Verband<br \/>\n&#8211; Referat Mitglieder: Entwicklung neuer Kommunikationswege (beispielsweise das Blog), Beschluss der Kernbotschaften, neuer Mitgliedsausweis, neuer Imagefilm, neue Plakate und ein neues Corporate Design sowie die Gr\u00fcndung des Referats Verbandsentwicklung<\/p>\n<p>Die Bundesleitung dankt dem Team der Bundeszentrale und allen, die sie unterst\u00fctzt haben. Der Bundesvorstand bedankt sich auch bei der Bundesleitung f\u00fcr ihre Arbeit.<\/p>\n<p>Zum Bericht des BEW Burg Rieneck liefert Rainer \u201ePlymo\u201c Hoffmann einige Aktualisierungen. So wird die \u201egr\u00fcne\u201c Energieversorgung der Burg weiter vorangetrieben.<\/p>\n<p>In zw\u00f6lf Berichtsgruppen konnten die Delegierten zu einzelnen Themengebieten und Punkten genauer nachfragen. Die Moderatoren fassen die Ergebnisse f\u00fcr das Plenum zusammen.<\/p>\n<h2>Entlastung des Bundesvorstandes<\/h2>\n<p>In Top 5 geht es anschlie\u00dfend um die Entlastung des Bundesvorstandes, \u00fcber die nach Antrag aus Nordrhein geheim abgestimmt wird. Jule, Thomas und Gero werden mit gro\u00dfer Mehrheit entlastet.<\/p>\n<h2>Satzungs\u00e4nderung<\/h2>\n<p>Mit Top 6 geht es in die Antr\u00e4ge. Gero stellt den Antrag 6.1. zur Satzungs\u00e4nderung vor und bittet die Delegierten um Zustimmung. F\u00fcr die Zustimmung ist eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Mit dieser Satzungs\u00e4nderung wird der Prozess, die Doppelstruktur von Jugendverband und Rechtstr\u00e4ger aufzul\u00f6sen, abgeschlossen. Der Antrag wird einstimmig ohne Gegenstimmen und Enthaltungen beschlossen. Damit beschlie\u00dft die Bundesversammlung die Satzung, die nach der Strukturver\u00e4nderung gelten soll.<\/p>\n<p>Peter Keil, Delegierter aus Schleswig-Holstein, pr\u00e4sentiert den Antrag 6.2. zu den Regelungen bez\u00fcglich der Einberufung einer Bundesversammlung. Dazu gibt es Erkl\u00e4rungen und Erl\u00e4uterungen zur Problematik dieses Antrags. Dieser Antrag wird mit drei Ja-Stimmen, 86 Nein-Stimmen und 22 Enthaltungen abgelehnt.<\/p>\n<h2>Diskussionen \u00fcber Ehrungen f\u00fcr langj\u00e4hrige Mitgliedschaft<\/h2>\n<p>Nach der Mittagspause wird TOP 7, der gemeinsame Antrag von Bundesleitung und Bundesrat zu Ehrungen von langj\u00e4hrigen Mitgliedschaften im VCP, weiter und ausf\u00fchrlich diskutiert. Aus einigen L\u00e4ndern kommt Kritik und Fragen nach der Notwendigkeit einer solchen Ehrung, andere Delegierte weisen auf die identit\u00e4tsstiftende Funktion einer solchen Ehrung hin. Eine VCP-Nadel sorge beispielsweise daf\u00fcr, dass sich VCP-Mitglieder auch in anderen Bez\u00fcgen und Bereichen wiedererkennen bzw. sich als Botschafter des Verbandes sehen. Peter Mestel, Referent der Bundesleitung, erl\u00e4utert, dass aus Sicht der Mitglieder solch eine Ehrung die Anbindung an den Verband positiv beeinflussen kann.<\/p>\n<p>Es gibt drei \u00c4nderungsantr\u00e4ge. Die ersten beiden zur \u00c4nderung der Jahre, in denen geehrt werden soll, werden abgelehnt. Der Antrag, einen Aufn\u00e4her herauszunehmen, wird angenommen. Der Antrag wird schlie\u00dflich angenommen.<\/p>\n<h2>Verbandsentwicklung<\/h2>\n<p>Roman Heimhuber, Bundesleitungsreferent, erl\u00e4utert im inhaltlichen Top die Ziele und Inhalte der Verbandsentwicklung und erl\u00e4utert den Zeitplan. Die IST-Analyse ist zu 75 % fertiggestellt, nun sollen im Sommer 2015 im Rahmen einer Onlinebefragung die Bed\u00fcrfnisse ermittelt werden und anschlie\u00dfend soll eine Zukunftsstrategie entwickelt werden.<\/p>\n<h2>Die Welt zu Gast in Deutschland<\/h2>\n<p>TOP 8 ist ein Antrag aus Hessen. Er beinhaltet dass die Bundesleitung sich \u2013 ohne festen Terminvorschlag \u2013 f\u00fcr ein Jamboree (Weltpfadfindertreffen) in Deutschland einsetzt und M\u00f6glichkeiten gemeinsam mit dem Ring pr\u00fcft. Mit einem \u00c4nderungsantrag, der beinhaltet, dass es um eine internationale Gro\u00dfveranstaltung statt eines Jamborees geht, wird der Antrag mit 108 Stimmen angenommen.<\/p>\n<h2>Bundesversammlung \u2013 die dritte\u2026Einblick, Durchblick, Weitblick<\/h2>\n<p>Nach einer kurzen Pause geht es weiter mit der Vorstellung des Bundeslagers 2017. Die Bundeslagerleitung, bestehend aus Friederike Maus, Steffi Schulz, Peter Staab und Arnold Pietzcker, stellt sich vor und pr\u00e4sentiert den Namen des Bundeslagers: Weitblick. Der Platz des Bundeslagers liegt in Wittenberg. Rieke pr\u00e4sentiert die Vor- und Nachteile des Platzes. Diesmal wird es eher \u201eurbanes\u201c Pfadfinden sein. Die Spielidee f\u00fcr das Bundeslager vom 27. Juli bis 5. August: \u201eIn der Zukunft. Die Welt steht am Abgrund und wir haben zehn Tage Zeit, sie zu retten.\u201c<\/p>\n<h2>Wer f\u00e4hrt mit aufs Bundeslager?<\/h2>\n<p>Nach der Pr\u00e4sentation des Bundeslagers geht es in TOP 9 um den Antrag der Bundesleitung zur Zielgruppe des Bundeslager 2017. Neals Nowitzki stellt den Antrag vor: Hauptzielgruppe sollen Pfadfinderinnen und Pfadfinder sein sowie Ranger und Rover. \u00dcber die Teilnahme von Jungpfadfinderinnen und \u2013pfadfindern sollen die jeweiligen Gruppenleitungen entscheiden.<\/p>\n<p>\u00dcber den Antrag wird kontrovers diskutiert. Jule erl\u00e4utert den Antrag: Es soll eine festgeschriebene Regelung geben sowie Verantwortung den Gruppenleitungen \u00fcbergeben werden. Peter Staab, Bundeslagerleitung 2017, formuliert deutlich, dass die Hauptzielgruppe die Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie Ranger und Rover sind. Susanne Heinrich, Delegierte Nordrhein, schl\u00e4gt einen \u00c4nderungsantrag vor, in dem in den Satz zur Entscheidungsbefugnis der Gruppenleitung \u201eim Einzelfall\u201c eingef\u00fcgt wird. Dem \u00c4nderungsantrag wird stattgegeben. Der ge\u00e4nderte Antrag wird ohne Gegenstimmen mit sechs Enthaltungen und 104 Ja-Stimmen angenommen.<\/p>\n<h2>TOP 10: Antrag Alkohol und Ruhezeiten auf Bundesveranstaltungen.<\/h2>\n<p>Hanno, Bundesratsvorsitzender, erl\u00e4utert den Antrag, dem etliche Diskussionen im Bundesrat und auf Bundesveranstaltungen vorausgegangen waren. Aus Schleswig-Holstein kommen drei \u00c4nderungsantr\u00e4ge. Zus\u00e4tzlich gibt es noch diverse Nachfragen zur Definition einzelner Begriffe. Der erste \u00c4nderungsantrag (Wegfall der Zeile: Es gilt das Jugendschutzgesetz) wird abgelehnt. Schleswig-Holstein hatte begr\u00fcndet, dass dies auch ohne den expliziten Hinweis gelte. Der zweite und dritte \u00c4nderungsantrag werden ebenfalls abgelehnt. Dem Austausch von Argumenten folgt ein Antrag zur Gesch\u00e4ftsordnung, der abgelehnt wird. Der \u00c4nderungsantrag wird abgelehnt. Der Antrag wurde mit 82 Ja-Stimmen, elf Enthaltungen und 17 Nein-Stimmen beschlossen.<\/p>\n<h2>Jetzt geht es ums Geld und um Gerechtigkeit:<\/h2>\n<p>Nach dem Gruppenfoto geht\u2019s weiter mit TOP 11 &#8211; Antr\u00e4ge zu den Bundesfinanzen.<\/p>\n<p>Gero pr\u00e4sentiert mit TOP 11.1 den Antrag zur Ergebnisverwendung. Dabei wird der Bundesvorstand erm\u00e4chtigt, bei der Erstellung des Jahresabschluss 2015 Ma\u00dfnahmen zur Ergebnisverwendung vorzunehmen. Der Antrag wird mit 111 Ja-Stimmen einstimmig angenommen.<\/p>\n<p>Dem \u00c4nderungsantrag aus Niedersachsen auf Verschiebung des Termins der Beitragsstrukturver\u00e4nderung auf 2017 wird mit gro\u00dfer Mehrheit abgelehnt. Dem originalen Antrag zur Beitragsstruktur wird ohne Nein-Stimmen und 15 Enthaltungen zugestimmt.<\/p>\n<p>TOP 11.3.: Gero erl\u00e4utert den Antrag zur Beitragszahlung. Dabei handelt es sich um einen rein formalen Antrag. Dem Antrag wird einstimmig ohne Nein-Stimmen und Enthaltungen angenommen.<\/p>\n<p>TOP 11.6 Der Antrag zum Familienbeitrag aus Schleswig-Holstein wird von Philipp erl\u00e4utert. Die Familienerm\u00e4\u00dfigung wird gew\u00e4hrt, aber nicht mehr \u00fcberpr\u00fcft. Wenn alle Mitglieder, die inzwischen erwerbst\u00e4tig sind, auch den entsprechenden Beitrag zahlen w\u00fcrden, w\u00e4re das der Haushaltssituation im VCP dienlich. Dagegen werden Bedenken vorgebracht, dass dies vielleicht kurzfristig zu erh\u00f6hten Einnahmen f\u00fchren k\u00f6nnte, mittelfristig aber eher Austritte mit sich bringt. Die Richtigkeit der Zahlen, die in diesem Antrag pr\u00e4sentiert werden, m\u00fcssen in Frage gestellt werden, wird in der Debatte angebracht. Nach ausf\u00fchrlicher Diskussion wird noch mal eine dreimin\u00fctige Fraktionssitzungspause gew\u00e4hrt. Anschlie\u00dfend wird dem Gesch\u00e4ftsordnungsantrag aus Bayern auf geheime Abstimmung zugestimmt.<\/p>\n<p>Der Antrag, den Familienbeitrag vor der \u00c4nderung der Beitragsstruktur zu \u00fcberarbeiten, wurde mit 73-Nein-Stimmen abgelehnt.<\/p>\n<p>Der Antrag TOP 11.7 des Landes Bayern zum Kostenbeitrag bei Bundesveranstaltungen wird diskutiert. Hanno berichtet vom Bundesrat, dass dort die Getr\u00e4nkekasse aufgef\u00fcllt wird sowie ein Spendenbrief entsprechend bef\u00fcllt werden kann.<br \/>\nDer Einzug von solchen Beitr\u00e4gen w\u00fcrde einen enormen Verwaltungsaufwand nach sich ziehen. Au\u00dferdem bestehe die M\u00f6glichkeit, auf ganz vielf\u00e4ltige Weise zu spenden, sofern man dies sich leisten k\u00f6nne (z.B. auf die Erstattung der Reisekosten verzichten, Spendenbriefe). Jule pl\u00e4diert deshalb auf Freiwilligkeit. So k\u00f6nne es sich jeder leisten, in einem Gremium mitzuarbeiten. Es gibt einen GO-Antrag zur sofortigen Abstimmung. Der Antrag der Bayern wird mit gro\u00dfer Mehrheit abgelehnt.<\/p>\n<p>Zum TOP 11.4., dem nieders\u00e4chsischen Antrag zur Anpassung des Bundesbeitrages sowie Einsetzung einer Kommission, bringen die Niedersachsen einen \u00c4nderungsantrag ein. Dies wird hinreichend diskutiert und es gibt vor der Abstimmung \u00fcber den \u00c4nderungsantrag drei Minuten Beratungspause. Wenn dem nieders\u00e4chsischen Antrag zugestimmt wird, w\u00fcrde der Antrag 11.5 von Bundesleitung und Bundesrat nicht mehr behandelt werden, da der nieders\u00e4chsische Antrag weitgehender ist.<\/p>\n<p>Es werden zahlreiche Argumente ausgetauscht. F\u00fcr den \u00c4nderungsantrag stimmen 88 Delegierte. Damit ist er angenommen. Nun wird wieder eine Besprechungspause eingefordert. Der ge\u00e4nderte Antrag wird mit 29 Ja-Stimmen, 74-Nein-Stimmen abgelehnt.<\/p>\n<p>TOP 5.11.: Der gemeinsame Antrag von Bundesleitung und Bundesrat zur Anpassung des VCP-Bundesbeitrags wird von Eva und Hanno erl\u00e4utert. Niedersachsen stellt einen \u00c4nderungsantrag. Rheinland-Pfalz\/Saar fragt nach Einsparungspotentialen. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk erl\u00e4utert, dass z.B. nur noch vier anp-Ausgaben produziert werden. Auch gab es in den vergangenen Jahren mehrere Einsparungen, wie Thomas Kramer erl\u00e4utert. Weitere Einsparpotentiale w\u00fcrden gro\u00dfe Einschnitte im inhaltlichen Bereich bedeuten. Hier m\u00fcsste man dann von Streichungen sprechen. Darauf folgte wieder eine ausf\u00fchrliche Diskussion \u00fcber F\u00fcr und Wider der Beitragserh\u00f6hungen versus Einsparungen und Streichungen. Wiederholt wird auf das Gremium Bundesrat verwiesen, wo diese Themen ausf\u00fchrlich \u00fcber mehrere Sitzungen hinweg behandelt wurden. Nun stellt Bayern einen \u00c4nderungsantrag, im vorliegenden Antrag eine andere Beitragserh\u00f6hung einzusetzen. Darauf folgte eine pers\u00f6nliche Erkl\u00e4rung eines Delegierten \u00fcber den \u00c4nderungsantrag.<\/p>\n<p>Gero erkl\u00e4rt, dass die geplante Beitragserh\u00f6hung ein Gesamtvolumen von 120.000 Euro bedeuten w\u00fcrde. Nach einer Beratungspause wird abgestimmt: Der \u00c4nderungsantrag aus Niedersachsen erh\u00e4lt 52 Ja-Stimmen, 48 Nein-Stimmen und 7 Enthaltungen und wird mit einer einfachen Mehrheit angenommen.<\/p>\n<p>Der zweite \u00c4nderungsantrag aus Bayern \u00fcber die H\u00f6he der Beitragserh\u00f6hung wird mit 74 Nein-Stimmen abgelehnt. \u00dcber den ge\u00e4nderten Antrag wird in geheimer Wahl abgestimmt. Der Antrag zur Beitragserh\u00f6hung wurde angenommen.<\/p>\n<h2>Wahl zum Bundesvorstand<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend der Ausz\u00e4hlung der geheimen Wahl stellen sich Kandidatin und die Kandidaten f\u00fcr den Bundesvorstand vor. Jule und Thomas stehen als Kandidaten f\u00fcr den Bundesvorsitz zur Verf\u00fcgung, Gero ist weiterhin gew\u00e4hlt. Ihre Schwerpunkte f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahre sind die Weiterarbeit in der Stufenarbeit (Ergebnisse der Evaluation der Stufenarbeit flie\u00dfen darin ein), Weiterentwicklung der Schulung und Qualifizierung sowie Internationales.<\/p>\n<p>Hier soll die Partnerschaft mit Simbabwe mit Leben gef\u00fcllt werden, das International Team hat sich gefunden, die Partnerschaft mit dem Nahen Osten soll weiterentwickelt werden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollen die Themen Verbandsentwicklung und Struktur, das C im VCP nach innen und au\u00dfen st\u00e4rken \u2013 Auftaktveranstaltung am Reformationstag f\u00fcr das Reformationsjubil\u00e4um, das Bundeslager 2017 und den Austausch in den L\u00e4ndern mit den Landeskirchen behandelt werden.<\/p>\n<p>Pfadi sein \u2013 daf\u00fcr soll der Rahmen definiert werden. Materialien f\u00fcr die Gruppen sollen weiterentwickelt und f\u00fcr die inhaltliche Arbeit der Gruppen bereitgestellt werden. Aber auch die Bundeszentrale als Dienstleister f\u00e4llt in diesen Aufgabenbereich mit rein.<\/p>\n<p>Der Vorstand will die Referate neu aufstellen: Projekte und Prozesse, Verbandsentwicklung, Mitglieder &amp; Service, Stufen &amp; Inhalte, Internationales und als neues Referat Bildung.<\/p>\n<p>Es gibt Nachfragen nach den zust\u00e4ndigen Referentinnen und Referenten: Natascha \u00fcbernimmt das Referat Projekte und Prozesse, Stufen und Inhalte werden von Antje und Neals \u00fcbernommen, hier wird noch eine dritte Person gesucht. Den Bereich Internationales wird Oli weiter betreuen, hier wird eine weitere Person gesucht. Das Referat Bildung soll noch besetzt werden, hier laufen zurzeit \u201evielversprechende\u201c Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p>Jule und Thomas werden als Bundesvorsitzende wiedergew\u00e4hlt<\/p>\n<p>Sonntag, 21.6.: Um die straffe Tagesordnung zu bew\u00e4ltigen, startet das \u201eProgramm\u201c eine halbe Stunde fr\u00fcher. Der Gottesdienst beginnt um 8.30 Uhr und findet wegen des schlechten Wetters im Saal statt. Dann wird die Anzahl der Stimmberechtigten festgestellt: 107 Stimmberechtigte sind anwesend.<\/p>\n<p>Es geht weiter mit TOP 11.8 zur Haushaltsordnung, der auf Grundlage eines Quorums entstand. Susi Henrich, Jamboree-Kontingentsleitung, erl\u00e4utert den Hintergrund. Es geht um die Versicherung von geliehenen Materialien. Bei den versicherten Gegenst\u00e4nden wird immer nur der Zeitwert ersetzt. Das kann gerade bei Zeltmaterial problematisch werden. Deshalb soll die Haushalts- und Finanzsatzung um einen Satz erg\u00e4nzt werden: \u201eMa\u00dfnahmen, f\u00fcr die ein eigener Haushaltsplan zu erstellen ist, k\u00f6nnen ein Teil ihres Budgets (max. 3 %) verwenden, um Ersatzleistungen f\u00fcr entstandene Sch\u00e4den zu finanzieren.\u201c Dazu wird ein \u00c4nderungsantrag vom Bundesvorstand eingereicht. Es wird dar\u00fcber debattiert, ob der \u00c4nderungsantrag den \u201eGeist\u201c und eigentlichen Inhalt des Antrags \u00e4ndert.<\/p>\n<p>Der Antrag wird nun zun\u00e4chst f\u00fcr das Jamboree 2015 angepasst und als Dringlichkeitsantrag formuliert. Au\u00dferdem wird ein Passus eingesetzt, der besagt, dass der Abschnitt zum Thema Schadensersatz in Zukunft umformuliert werden soll f\u00fcr nachfolgende Gro\u00dfveranstaltungen. Die \u00c4nderung wird von der Versammlung angenommen. (107 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen)<\/p>\n<h2>Ergebnisse der Evaluation zur Stufenkonzeption<\/h2>\n<p>Neals stellt die Evaluation zur Umsetzung der Stufenkonzeption vor. Eine digitale Umfrage wurde versandt. Neals gibt nun erste Einblicke \u00fcber die Auswertung. Mit der Umfrage wurden knapp 30% der St\u00e4mme innerhalb des Zeitraumes vom 19.12.2014 \u2013 30.01.2015 erreicht.<\/p>\n<p>Hierbei stellt Neals heraus, dass in der Kinder- sowie Pfadfinderinnen und Pfadfinderstufe die Stufenkonzeption erfolgreich umgesetzt wird. Die Pfadfinderinnen- und Pfadfinderstufe konnte dabei die Inhalte der Stufenkonzeption am besten umsetzen. In der Ranger-\/Roverstufenarbeit gibt es noch Probleme, die Ziele der Stufenkonzeption zu erreichen. Welche Probleme dabei bestehen, kann Neals jedoch noch nicht sagen, da die Umfrage noch nicht komplett ausgewertet worden ist. Die vollst\u00e4ndige Auswertung soll im Herbst zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n<h2>TOP 12: Antr\u00e4ge zur Wahlordnung.<\/h2>\n<p>Die Antr\u00e4ge zur Wahlordnung wurden bereits im vergangenen Jahr diskutiert, da es jedoch Diskrepanzen bei der Listenwahl gab, wurde der Antrag der Bundesleitung und des Bundesrates f\u00fcr ein Jahr zur\u00fcckgestellt. Bundesrat und Bundesleitung haben zwei verschiedene Varianten zur Listenwahl herausgearbeitet. F\u00fcr eine von beiden soll sich die Bundesversammlung heute entscheiden.<\/p>\n<p>Die beiden \u00c4nderungsantr\u00e4ge von Nordrhein beziehen sich jeweils auf eine dieser Varianten. In der ersten Variante wird derjenige gew\u00e4hlt, der die meisten Ja-Stimmen erh\u00e4lt, sofern die Person die notwendige Mehrheit erzielt. Die zweite Variante bestimmt dagegen, dass die gew\u00e4hlte Person mindestens 1\/5 der abgegebenen g\u00fcltigen Stimmen erhalten muss. Die Delegierten pl\u00e4dieren f\u00fcr die jeweiligen Varianten und erkl\u00e4ren die Probleme, die sie mit den anderen Varianten haben. Tim Augustin aus Bayern betont, dass er ein Problem mit der namentlichen Abstimmung hat. Hanno und Peter \u201eFlip\u201c Keil erkl\u00e4ren, dass dem Bundesrat die Enthaltungsstimmen genauso wichtig wie den Ja- und Nein-Stimmen gewesen sind, da auch Enthaltungen eine Meinung widerspiegeln. Aus diesem Grund kann auch \u00fcber Enthaltungen eine Listenwahl erfolgen.<\/p>\n<p>PatrickFranz aus RPS stellt nach einer langen Diskussion einen GO-Antrag zur Schlie\u00dfung der Rednerliste, der wohlwollend von der Bundesversammlung akzeptiert wird.<\/p>\n<p>Die Variante 1 erh\u00e4lt 40 Ja-Stimmen, w\u00e4hrend Variante 2 63 Ja-Stimmen erh\u00e4lt bei 4 Enthaltungen. Die Variante 2 wird nun in den Entwurf der Wahlordnung aufgenommen.<\/p>\n<p>Der VCP Nordrhein m\u00f6chte mit einem \u00c4nderungsantrag die Mehrheit der Variante 2 von 1\/5 auf 1\/3 zu erh\u00f6hen. Mit 43-Ja-Stimmen-, 52 Nein-Stimmen und 13 Enthaltungen wird der Antrag abgelehnt.<\/p>\n<p>Der zweite \u00c4nderungsantrag von Nordrhein beinhaltet, dass eine zu w\u00e4hlende Person in der Listenwahl nur \u00fcber Ja-Stimmen gew\u00e4hlt werden kann, damit die Listenwahl vereinfacht wird. Flip erl\u00e4utert, dass seines Erachtens die Aufteilung in Ja-\/Nein-Stimmen das System nicht verkomplizieren, sondern demokratischer gestaltet. Delegierte aus verschiedenen VCP-L\u00e4ndern merken dagegen an, dass daraufhin die Wahlen \u201etaktischer\u201c werden k\u00f6nnten, was sie f\u00fcr eine Listenwahl sehr schwierig finden.<\/p>\n<p>Der \u00c4nderungsantrag der Erh\u00f6hung des Quorums von einem 1\/5 auf ein 1\/3 wird abgelehnt. Der zweite \u00c4nderungsantrag, den Passus zur namentlichen Abstimmung zu streichen, wird abgelehnt. Der Antrag zur ge\u00e4nderten Wahlordnung wird mit zwei Enthaltungen angenommen.<\/p>\n<h2>TOP 13: Wahl der Rechnungspr\u00fcfer:<\/h2>\n<p>Sebastian Borchers und Wolfgang Nothdurft (beide sind nicht auf der BV anwesend) haben dieses Amt schon lange inne und stehen weiterhin zur Wahl. Au\u00dferdem stellt sich Daniel Werner aus Niedersachsen zur Wahl. Gew\u00e4hlt werden Sebastian Borchers und Wolfgang Nothdurft.<\/p>\n<h2>TOP Corporate Design<\/h2>\n<p>Peter Mestel, Referat Mitglieder, pr\u00e4sentiert Beispiele und Gestaltungsrichtlinien f\u00fcr das neue Corporate Design (CD). Er berichtet \u00fcber den Verlauf des Prozesses und warum die Neugestaltung notwendig wurde. Ein wichtiges Element im neuen CD sind die 52 Waldl\u00e4uferzeichen. Hier wird es Anwendungshinweise und Gestaltungsregeln geben. Damit soll eine neue Formensprache entwickelt werden.<\/p>\n<p>Als neue Schrift wird es Roboto geben. Sie kann kostenfrei heruntergeladen werden. Peter gibt noch einige Erl\u00e4uterungen zum Thema CD und beantwortet Fragen nach Wort-Bild-Marke, Vordrucken, Briefpapier und Farbe. Aus dem Plenum gibt es gro\u00dfes Lob f\u00fcr das neue CD.<\/p>\n<p>Peter gibt noch einen Ausblick: Bis Mitte 2016 soll alles umgesetzt sein.<\/p>\n<p>Jule und Thomas treten vom Bundesvorsitz offiziell zur\u00fcck und stellen sich erneut zur Wahl. Mit dem R\u00fccktritt soll es nach den au\u00dferordentlichen Bundesversammlungen wieder eine R\u00fcckkehr in den bisherigen Rhythmus geben.<\/p>\n<p>Martin, BVV, erl\u00e4utert in Top 14 das Wahlverfahren bevor die Wahl zum Bundesvorsitz startet. Jule und Thomas werden beide jeweils mit 101 von 110 abgegebenen Stimmen gew\u00e4hlt.<\/p>\n<h2>TOP 15: Wahl zweier neuer Mitglieder f\u00fcr den Bundesversammlungsvorstand:<\/h2>\n<p>Die Kandidatinnen und Kandidaten f\u00fcr den BVV stellen sich vor: Eva Will aus Westfalen, Peter \u201eFlip\u201c Keil aus Schleswig-Holstein, Andr\u00e9 J\u00f6rg aus W\u00fcrttemberg sowie Andreas Glotz aus Bayern. Eva Will und Peter \u201eFlip\u201c Keil werden in den Bundesversammlungsvorstand gew\u00e4hlt, Jule Schempp und Nico Kelly werden verabschiedet.<\/p>\n<p>Mit Dank an die Delegierten und alle, die die Bundesversammlung unterst\u00fctzt und (dabei) mitgearbeitet haben, werden die Delegierten vom Bundesversammlungsvorstand verabschiedet.<\/p>\n<p>Mit dem Abschiedskreis und dem Lied \u201eNehmt Abschied Br\u00fcder\u201c geht die 45. Bundesversammlung zu Ende.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 45. Bundesversammlung tagt auf Burg Rieneck Die 45. Bundesversammlung beginnt um 9.10 Uhr mit der Begr\u00fc\u00dfung der Delegierten durch den Bundesversammlungsvorstand (BVV). Zur Einstimmung pr\u00e4sentieren und tanzen die Jamboreefahrerinnen und-fahrer das Jamboreelied vor. Nach der musikalischen Einstimmung stellt der BVV die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Einberufung der Versammlung fest. Den Verstorbenen wird mit einer Schweigeminute gedacht. 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